Der Maschinist

Okay, also was soll denn das jetzt, mit dem "Maschinist"?

Das Kunstwerk, das ich nun als persönliches Bild verwende, ist von der Figur des Kuze aus Ghost in the shell inspiriert

Okay. In meinem letzten Roman, der im Oktober 2022 erscheint, erzähle ich unter anderem über die Torture Dolls, künstliche Menschen, die nur zu einem Zweck erschaffen werden. Um gefoltert und ermordet zu werden. Ein riesen Geschäft, überall auf der Welt. Einer meiner Helden birgt manchmal bei seiner Arbeit als Müllmann einen gerade noch so lebenden Torso und verhilft ihnen zu einem menschenwürdigen Tod.
Das Geheimnis ist ... wird nicht verraten.

In meinem aktuellen Projekt reist eine Gruppe französischer Forscher und russischer Ingenieure zur Venus, um dort ein Phänomen zu untersuchen, dass die vorangegangene Sonde, die auf der Oberfläche gelandet war, aufgenommen hatte. Der Roman wird so erzählt, als wäre er in den swinging Sixties verfasst worden. Es gibt also rasselnde Raketen mit Flossen, tapfere Helden, ganz böse Feinde und auf der Venus eine ziemliche Überraschung.

Im Raumschiff, der einhundertdreißig Meter hohen Bellerophon - das ist mir gerade in den Sinn gekommen - gibt es im sxchwarzen Herz der Maschinen einen an Kabeln hängenden, künstlichen Mensch, einen utopischen Roboter mit dem Aussehen eines verschlagenen Jungen - genau, Kuze. Das Werk eines russichen Ingenieurs, der kurz vor dem Start Selbstmord beging: Der Maschinist ist seinem verstorbenen Sohn nachempfunden, der als Sechzehnjähriger in Moskau von einem Auto überfahren wurde.

So. Das ist der Grund, warum mein Blog nun anders heißt und Kuze als Profilfoto an Kabeln baumelt.


Woher ich das Bild nun wirklich habe, ist mir nicht mehr erinnerlich, um mal im Slang von Politikern zu bleiben, die vor Gericht stehen.
Aber ich denke, die Quelle ist www.artstation.com, hier:

Der Künstler ist YUANYUE CHANG und er macht auch sonst ziemlich düstere Sachen.


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