Ich wollte nur mal …

sagen, dass es nichts Neues gibt. Euch eine Nachricht hinterlassen, dass es keine neuen Nachrichten gibt. Das Leben ist ein langer ruhiger Fluss und die erste Januarwoche ist meiner Meinung nach die faulste Woche des ganzen Jahres, besonders, wenn man Urlaub hat, das Wetter bescheiden ist und man einfach keine Lust hat, mehr zu tun als zu atmen, zu schlafen, den anderen in der Nähe zu haben und zu maunzen, dass man schon zu faul ist um faul zu sein.

In Sachen Literatur warte ich jetzt mal auf ein Lebenszeichen vom Main Verlag, der mein Manuskript Piero X unter Vertrag genommen hat, und der das Buch dieses Jahr herausbringen will. Ich denke nebenbei darüber nach, zwei nur schwer anbietbare Novellen selbst bei Amazon zu veröffentlichen.

Richard und ich denken darüber nach, die Faulheit zu überwinden und öfter Radfahren zu gehen. Und ich arbeite noch immer an der Hintergrundgeschichte des Romans, an dem ich gerade … nicht weiterschreibe. Vor allem deshalb, weil die Hintergrundgeschichte selbst zu einer eigenen Geschichte werden kann. Die Geschichte rund um die Geschichte sozusagen – sie löst sich vom Kern ab und entwickelt eine ganz eigene Gravitation, der ich mich nur schwer entziehen kann. Sie hat den Beigeschmack der lateinamerikanischen Fantastik, so wie sie von Jorge Luis Borges geschrieben wurde: Tlön, Uqbar, Orbis Tertius.

Aber ansonsten gibt es nichts Neues in Ottakring. Alles friedlich und ruhig.

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